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Wie geht es weiter mit dem Busbahnhof Oberhof?
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Das Bild zeigt den Oberhof
Einleitung
Der Busbahnhof Oberhof ist in einem deutlich schlechteren Zustand, als befürchtet. Ursache ist offensichtlich eine schlechte Qualität des Betons in der Decke der Tiefgarage: „Da ist schon beim Bau 1979 schlecht gearbeitet worden,“ sagte gestern (13. März) Stadtbaurat Carsten Tum im Innenstadtausschuss.
Haupttext

Zusammen mit Ingenieuramtsleiterin Sabine Brinkmann und Gutachter Professor Martin Mertens hatte er die Ausschussmitglieder über den Stand der Sanierung der Tiefgarage Oberhof informiert.

„Bereits 2009 haben wir an der Tiefgarage Oberhof Untersuchungen durchgeführt, um den Sanierungsbedarf zu ermitteln. Damals wurde von einem hohen sechsstelligen Betrag ausgegangen,“ erinnerte Stadtbaurat Tum.

„Nachdem Anfang 2011 weitere Untersuchungen folgten, wurde Ende 2011 mit den dringendsten Arbeiten, der Sanierung der Bauwerksfuge, die quer über den Oberhof verläuft, begonnen. Gleichzeitig wurden die angrenzenden Stützen in der Tiefgarage saniert. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Bauwerksteil der Tiefgarage und des darüber liegenden Busbahnhofs. Durch die Sanierung sollte sichergestellt werden, dass Tiefgarage und Busbahnhof weiter genutzt werden können.“

„Leider mussten wir im Zuge der Sanierungsarbeiten, nachdem größere Flächen freigelegt wurden, feststellen, dass die Betonqualität der Decke der Tiefgarage schlecht ist. Daher ist die Tragfähigkeit der Decke bei hoher Belastung durch Busse mittelfristig nicht mehr gegeben,“ erläutert der Stadtbaurat.

Aus diesem Grund wird ein Großteil des Busverkehrs künftig entlang der Graben-/Zweckeler Straße abgewickelt. Auf dem Busbahnhof selbst werden künftig nur noch zwei Bussteige auf der Ostseite zur Verfügung stehen. Trotzdem kann der Busverkehr auch künftig über den zentralen Verknüpfungspunkt Oberhof organisiert werden.

„Wir werden auf beiden Seiten der Zweckler/Grabenstraße ausreichend Bussteige zur Verfügung stellen. Für die Fahrgäste werden wir etwa in der Mitte dieser Fläche eine neue Mittelinsel als Querungshilfe anlegen. Die jetzige Behelfsampel wird wieder abgebaut, die alte Ampel wieder in Betrieb genommen. Auch die Tiefgarage kann dann wieder zum Parken genutzt werden,“ berichtet die Verwaltung.

Gutachter Professor Mertens wies in seinem Vortrag darauf hin, dass die bis jetzt durchgeführte Fugensanierung unverzichtbar war, um die Standfestigkeit der Tiefgarage mittelfristig zu sichern. „Nur durch diese Sanierung kann der Busbahnhof überhaupt noch zum Teil weiter genutzt werden. Leider ist die Situation, die wir hier am Busbahnhof Oberhof vorgefunden haben, nicht außergewöhnlich. Wir haben in ganz Deutschland an vielen Tiefgaragen und Brückenbauwerken aus den 60er/70er Jahren die Situation, dass diese saniert werden müssen.“

Die Stadt hat in der Abstimmung mit der Vestischen nun eine mittelfristige Lösung gefunden. „Dauerhaft werden wir uns aber überlegen müssen, wie wir den zentralen Verknüpfungspunkt neu organisieren,“ betont Stadtbaurat Tum.

Beginndatum
14.03.2012


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