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Aktuelles Gladbeck

Titel
Bürgermeister weist CDU-Kritik zurück!
Bild
Das Bild zeigt das Gladbecker Rathaus
Einleitung
Bürgermeister Ulrich Roland reagiert mit völligem Unverständnis auf die heftigen Angriffe der CDU im Zusammenhang mit den jetzt begonnenen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst:
Haupttext

„In meiner Funktion als Vorstandsmitglied des Kommunalen Arbeitgeberverbandes haben mir Frau Peil und Herr Polenz die Forderungen der Gewerkschaft ver.di für die aktuelle Tarifrunde übergeben. Es wäre schlechter Stil, wenn ich mich als Arbeitgebervertreter einem Gespräch mit Gewerkschaften entziehen würde!

Selbstverständlich habe ich in meiner Stellungnahme vor den verdi-Mitgliedern sehr deutlich gemacht habe, dass die gewerkschaftliche Forderung nach 6,5 %, mindestens aber 200,00 €, für die Stadt Gladbeck nicht finanzierbar wäre.

Ich habe dafür geworben, dass es in diesen, wie auch in früheren Tarifverhandlungen, zu einem fairen Kompromiss zwischen den berechtigten Interessen der Beschäftigten und der Leistungsfähigkeit des Arbeitgebers kommen muss.

Dabei befinde ich mich ausdrücklich in Übereinstimmung mit meinen Kollegen im Kommunalen Arbeitgeberverband und auch mit Herrn Stadtdirektor a.D. Dr. Emil Vesper.

Wenn von mir verlangt wird, mit der mit Abstand größten Gewerkschaft, die im Unternehmen Stadt Gladbeck aktiv ist, nicht zu sprechen hat dies mit einer verantwortlichen Arbeitgeber-Position nichts zu tun!“

Bürgermeister Roland weist daraufhin, dass er in seiner Stellungnahme vor den Mitgliedern der Gewerkschaft ver.di allerdings auch deutlich gemacht hat, dass er nach der Zurückhaltung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in den vergangenen Tarifrunden Verständnis für die Forderung der verdi-Mitglieder hat: „67 % der Beschäftigten der Stadt Gladbeck bekommen weniger als das deutsche Durchschnittsbruttoeinkommen von 2.600 €. Eine einprozentige Lohnerhöhung würde für eine Raumpflegerin 18 € Brutto im Monat, für einen Mülllader 21 € Brutto im Monat und für einen Schulhausmeister 22 € Brutto im Monat bedeuten.

Trotz aller finanziellen Probleme des öffentlichen Dienstes muss die Stadt als Arbeitgeber aber weiter attraktiv sein. Auch dies gehört zu einer verantwortungsvollen Arbeitgeberposition. Ich habe daher in meiner Stellungnahme vor den Mitgliedern der Gewerkschaft ver.di deutlich gemacht, dass ich einen Tarifanschluss mit einer drei vor dem Komma durchaus für angemessen halte.“

Für den Bürgermeister zeigt sich nicht nur bei dieser Kritik, dass Herr Enxing und Herr Fischbach offensichtlich nicht wissen, worüber sie reden: „Anders als von der CDU behauptet, habe ich beim SPD-Sonderparteitag zur A 52 keine Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gladbeck beschimpft und auch die CDU-Behauptung, ich wolle den ZBG zerschlagen, wird durch dauernde Wiederholung nicht wahrer.“

Beginndatum
05.03.2012


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