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SL Bürgerenergie bringt Gladbeck an die Sonne
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Das Bild zeigt das Riesener Gymnasium
Einleitung
Gladbeck ist 2011 ein ganzes Stück grüner geworden: Bereits im ersten Jahres ihres Bestehens hat die SL Bürgerenergie Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von zusammen 1,6 Megawatt auf den Dächern der Stadt installiert. Gut für die Umwelt – und gut für die Bürger, die sich über Genussrechte an dem lukrativen Projekt beteiligen können.
Haupttext

Mit ihrem innovativen Bürgerprojekt die Unternehmensgruppe SL Windenergie ein starkes Zeichen für den Standort: „Wir sind eng mit Gladbeck verbunden. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, die Gladbecker Bürger an der Energiewende teilhaben zu lassen“, erklärt Geschäftsführer Klaus Schulze Langenhorst.

Schließlich hat nicht jeder die Möglichkeit, eine Photovoltaik-Anlage auf einem eigenen Dach zu errichten. Die SL Bürgerenergie bietet die Chance, dennoch die Energiewende aktiv mitzugestalten – durch eine Beteiligung an Solar-Anlagen auf öffentlichen Dächern.

Seit Jahresbeginn können Anleger dazu Genussrechte der SL Bürgerenergie erwerben. Für ihre Beteiligung ab 2.000 Euro erhalten die Zeichner in den Anfangsjahren eine prognostizierte Dividende von fünf Prozent, ab 2022 soll die Basisausschüttung auch acht Prozent steigen.

866.000 Euro sollten im ersten Schritt platziert werden, das gesamte Investitionsvolumen – einschließlich Fremdkapital – beträgt 4,35 Mio. Euro. Firmengründer Schulze Langehorst ist mit der Entwicklung im ersten Jahr des Beteiligungsangebots mehr als zufrieden: „Der Großteil der Genussrechte ist gezeichnet, das Interesse ist sehr groß.“

Zugleich sind die Investitionen schon weitgehend realisiert. 1,8 Megawatt (MW) Photovoltaik sollen insgesamt installiert werden, 1,6 MW hat die SL Bürgerenergie bereits auf die Dächer gebracht. So glänzen seit diesem Jahr neue Solarmodule auf den Dächern der weiterführenden Schulen in Gladbeck. Bestückt wurden außerdem die Dächer der Feuerwache Stadtmitte, der Radstation am Bahnhof West und des Salzlagers am Zentralen Betriebshof.

Die weiteren Anlagen sollen bis zum Frühjahr in Betrieb genommen werden. Die erwartete Sonnenstrom-Ernte von jährlich ca. 1.530.000 Kilowattstunden (kWh) reicht aus, um rund 350 Vier-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen.

Die Vision der Investoren ist, die Photovoltaik-Anlagen in der zweiten Investitionsphase in einigen Jahren dann um eine Windkraftanlage zu ergänzen. Auf jeden Fall soll der Erfolg des Projekts auch auf andere Städte in der Region ausstrahlen. „Das Gladbecker Bürgerprojekt hat für uns auch eine klare Leuchtturmfunktion. Wir hoffen, ähnliche Projekte in den nächsten Jahren auch in anderen Kommunen umsetzen zu können“, erklärt Klaus Schulze Langenhorst.

Vom Engagement der SL Bürgerenergie und ihrer Anleger profitiert übrigens auch die lokale Wirtschaft. Die Sparkasse Gladbeck hat die Fremdfinanzierung übernommen, die Stadt und einige Firmen erhalten Pachteinnahmen für die genutzten Dachflächen und mit der Errichtung der Anlagen wurden vor allem lokale Dienstleister beauftragt.

Die Bedeutung des Projekts für die Entwicklung eines stärkeren Umwelt- und Energiebewusstseins der Bürger hat die Stadt Gladbeck kürzlich ausdrücklich gewürdigt: Die SL Bürgerenergie erhielt am 13. Dezember den Umweltpreis der Stadt Gladbeck als Sonderpreis

Beginndatum
29.12.2011


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