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„Kennzeichenliberalisierung“
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Das Bild zeigt Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo, Prof. Dr. Ralf Bochert und Bürgermeister Ulrich Roland
Einleitung
In 17 Städten Nordrhein-Westfalens wünscht sich von 4.000 befragten Bürgerinnen und Bürgern eine große Mehrheit ihr altes Kfz-Kennzeichen zurück! Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Hochschule Heilbronn, welche die Initiative „Kennzeichenliberalisierung“ ins Leben gerufen hat.
Haupttext

Zusammen mit dem Bocholter Bürgermeister Peter Nebelo und Bürgermeister Ulrich Roland stellte Prof. Dr. Ralf Bochert von der Hochschule Heilbronn die Studie im Gladbecker Rathaus vor.

Gladbeck und Bocholt gehörten zu den Städten, deren Kennzeichen in den 70er Jahren im Rahmen der kommunalen Neugliederung abgeschafft wurden. Und sie gehören nun zu den kreisangehörigen Städten, die sich ihr altes Nummernschild zurück wünschen.

„Ich werde im Alltag häufig von vielen Gladbecker Bürgerinnen und Bürger auf diesen Wunsch angesprochen. Das Interesse ist außerordentlich groß“, sagt Bürgermeister Ulrich Roland. Gladbeck liegt damit im landesweiten Trend.

Denn von den 4.000 Befragten in NRW wünschen sich laut der Studie 75,1 Prozent das alte Kennzeichen zurück. Nur 11,9 Prozent wollen das aktuelle behalten. „Allein dass nur 13 Prozent der Menschen keine Meinung zu dieser Frage hat, zeigt deutlich, wie wichtig den Bürgern die Kfz-Kennzeichen sind“, sagt Professor Dr. Bochert, der die Fächer Volkswirtschaftslehre und Destinationsmanagement im Studiengang Tourismusmanagement an der Hochschule Heilbronn vertritt.

Besonders auffällig ist dabei die Altersgruppe der 16 bis 30-jährigen. Hier sprechen sich mit 75 Prozent gerade die jüngeren Menschen für eine Rückkehr aus. „Das ist etwas, was auch wir in Gladbeck sehr deutlich spüren. Die Wiedereinführung ist nicht nur etwas für Nostalgiker. Für die Menschen ist ein Kennzeichen Ausdruck von Heimat, Identifikation und etwas, auf das sie sehr stolz sind“, so Bürgermeister Ulrich Roland.

Getragen wird der Wunsch der Bevölkerung auch von der Gladbecker Politik. Der Rat der Stadt sprach sich einstimmig dafür aus, sich für die Wiedereinführung des alten Kennzeichens stark zu machen.

In der Stadt Bocholt, die zum Kreis Borken gehört, sei das Verlangen nach dem alten Kennzeichen ebenfalls enorm groß. Dort hat man den alten Slogan „BOH muss bleiben“ aus den 70er Jahren wieder aufgegriffen und ihn zu „BOH muss kommen“ umgetextet.

Nun prangt der Spruch auf vielen Autos als Aufkleber. „Die Bürgerinnen und Bürger fragen uns ständig: Wann kommt endlich das alte Kennzeichen zurück?“, berichtet Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo.

Ob und wann das alte Kennzeichen nun wirklich zurück kommt, dies entscheidet die Politik. Das beginnt bei der Landeskonferenz der Verkehrsminister und hört bei den Landräten der einzelnen Kreise auf.

Bocholts Bürgermeister Peter Nebelo jedenfalls ist zuversichtlich. „Unser Landrat ist der Wiedereinführung gegenüber sehr aufgeschlossen.“ Zumal eine Rückkehr zum alten Kennzeichen mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden wäre. Auch Professor Dr. Bochert zeigt sich zuversichtlich: „Ich denke, dass das alte Kennzeichen Ende 2012 wieder zurück kommen könnte.“

Beginndatum
04.11.2011


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