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Titel
Stadt zieht positives Resümee des Appeltatenfestes
Bild
Das Bild zeigt das Appeltatenfest 2011
Einleitung
Eine positive Bilanz des Appeltatenfestes am vergangenen Wochenende zieht Bürgermeister Ulrich Roland.
Haupttext

„Zehntausende haben am vergangenen Wochenende in unserer Stadt friedlich miteinander gefeiert und Spaß gehabt. Die Krönung der neuen Appeltatenmajestät, unserer sympathischen Beate Günther, war natürlich der Höhepunkt des Festwochenendes. Vor allem, weil es kurz vor der Krönung noch so aussah, als ob sie ins Wasser fallen würde. Aber Petrus ist eben doch ein Gladbecker!“

Viele positive Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern des Festes, der Gäste aus den Partnerstädten und von der Delegation der Bundesmarine haben bestätigt: Das Appeltatenfest gehört zu Recht zu den wichtigsten Stadtfesten im nördlichen Ruhrgebiet.

Trotz vieler Konkurrenzveranstaltungen und des wechselhaften Wetters am Sonntag war es an beiden Tagen in der Stadt richtig voll.

„Mit dem Musikmix, klassischer Rock für die etwas Älteren auf dem Willy-Brandt-Platz, Ärzte- und Hosen-Cover-Bands auf dem Marktplatz für die Ü20, haben wir den Geschmack der meisten Besucherinnen und Besucher getroffen,“ so Gabi Stegemann vom Kulturbüro.

Die Kunstschmiede auf der Goethestraße, das Apfelparadies auf dem Goetheplatz, der Wochenmarkt ganz im Zeichen des Apfels, die vielen bunten Stände in der Innenstadt und am Sonntag das Appeltaten-Angebot des Einzelhandels – all das hat dazu beigetragen, dass das Appeltatenfest wieder ein Fest für die gesamte Familie war.

„Natürlich sind wir erleichtert, dass das Appeltatenfest alles in allem friedlich gelaufen ist,“ sagt Bürgermeister Ulrich Roland.

„Durch zusätzliche Angebote bei der informellen Jugendparty hinter dem Rathaus durch das Jugendamt und einen verstärkten Einsatz des kommunalen Ordnungsdienstes in enger Abstimmung mit der Polizei haben wir Konsequenzen aus dem tragischen Unglück Kevins bei Gladbeck Total gezogen.“

Dieses Konzept, zu dem auch eine Videoüberwachung und Leuchtballons gehörten, ist aufgegangen. Darin sind sich alle Beteiligten von Stadt und Polizei einig.

„Bis 22 Uhr,“ so die Beobachtung von Jugendamtsleiterin Agnes Stappert, die selbst an Jugendschutzstreifen mit dem Ordnungsamt und der Polizei teilgenommen hat, „herrschte hinter dem Rathaus eine fröhliche, friedliche Atmosphäre. Viele Jugendliche waren dort und haben gemeinsam Spaß gehabt.“

Agnes Stappert dankt dabei vielen Jugendlichen aus einem "offenen Arbeitskreis" des Jugendamtes, die sich an der Planung und Durchführung der Aktionen beteiligt haben. „Die Besenaktion, die zusätzliche Beleuchtung, auch unsere Schnittchen sind gut angekommen. Jugendliche aus Brauck, die eine halbe Stunde lang hinter dem Rathaus getanzt haben, erhielten viel Beifall.“

Der Arbeitskreis hatte sich aus Jugendlichen gebildet, die Bürgermeister Roland nach „Gladbeck Total“ in den Ratssaal eingeladen hatte, um ihre Erfahrungen und Wünsche in die weiteren Planungen einzubeziehen.

„Leider gab es dann trotz aller Bemühungen einzelne junge Männer, die gezielt auf Konflikte aus waren,“ bedauert Jugenddezernent Rainer Weichelt. „Alkohol spielte dabei nach allen Beobachtungen keine Rolle!“

Ab 22 Uhr kamen mehrere Gruppen junger Männer, alle älter als 18, alle nicht aus Gladbeck, auf das Fest und haben Streit gesucht. „Wir haben gegen zahlreiche dieser jungen Männer Platzverweise ausgesprochen. Trotzdem kam es zu einzelnen Rangeleien und Schlägereien,“ erklärt Rainer Weichelt.

„Dieses unverantwortliche Verhalten einiger weniger hat uns enttäuscht, denn jede Schlägerei ist eine zu viel! Hier darf es keine Toleranz geben,“ betont Bürgermeister Roland.

„Wir werden uns deshalb durch diese wenigen nicht unser Stadtfest kaputt machen lassen! Mut macht mir dabei, dass ich bereits am Wochenende von vielen jungen Menschen angesprochen wurde, die von den Vorfällen enttäuscht waren und in sehr bewegten Gesprächen deutlich gemacht haben, wie groß bei ihnen der Wunsch und die Sehnsucht nach einer friedlichen Feier ist. Das beeindruckt mich sehr!“

Daher sollen die Maßnahmen auch bei künftigen Stadtfesten fortgeführt werden. „Selbstverständlich werden wir auch prüfen, wo wir noch etwas verbessern können,“ so der Bürgermeister, der allen am Fest Beteiligten ausdrücklich dankt: „Kommunaler Ordnungsdienst, Polizei und Security des Veranstalters haben ebenso zum Gelingen des Festes beigetragen wie die Mitarbeiter des Jugendamtes, die Organisatoren des Kulturbüros, die vielen Händler und Künstler. Vor allem aber die vielen Gäste aus Gladbeck und der gesamten Region, die friedlich gefeiert haben.“

Beginndatum
07.09.2011


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