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Aktuelles Gladbeck

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„Kurze Beine – kurze Wege“ hat Priorität
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Das Bild zeigt Schüler der Wilhelmschule
Einleitung
„Das Motto ‚kurze Beine – kurze Wege’ hat für die Stadt Gladbeck oberste Priorität!“ Dies betonte Schuldezernent Rainer Weichelt in einem gemeinsamen Gespräch mit Schulrätin Sabine Metelmann über die Weiterentwicklung der Gladbecker Grundschullandschaft.
Haupttext

Schulträger Stadt Gladbeck und Schulaufsicht Kreis Recklinghausen sind sich darüber einig, dass die Stadt in ganz Gladbeck durch schulorganisatorische Maßnahmen angemessene Klassen- und Schulgrößen gewährleisten muss.  „Diese Verpflichtung des Landesschulgesetzes setzen wir selbstverständlich um,“ betont Weichelt.

„Wir haben daher zum Schuljahr 2008/2009 für alle Grundschulstandorte in Gladbeck eine maximale Aufnahmekapazität, d. h. die Zahl der Klassen, die an einer Schule parallel unterrichtet werden können, festgelegt.“
Zurzeit gibt es in Gladbeck an 14 Grundschulen Platz für insgesamt 792 Erstklässler.

Dies entspricht 33 Klassen mit jeweils 24 Schülerinnen und Schülern. Tatsächlich angemeldet wurden nur 675 Kinder. Und diese Zahl sinkt beständig: Im Schuljahr 2007/2008 gab es 806 Erstklässler. Zum Schuljahr 2015/2016 rechnet die Stadt mit nur noch 574 Kindern.

Seit der Aufhebung der Schuleinzugsbezirke hat es in Gladbeck in diesem Schuljahr zum ersten Mal an zwei Schulen, der Pestalozzi- und der Regenbogenschule, mehr Anmeldungen gegeben als Erstklässler aufgenommen werden können.

Für diesen Fall gibt es vom Land klare Regeln, die die jeweilige Schulleitung bei der Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes an ihrer Schule beachten muss: „Wenn mehr Kinder ang emeldet als an der Schule unterrichtet werden können, müssen zunächst Härtefälle berücksichtigt werden.

Außerdem müssen ein oder mehrere der vom Land definierten Kriterien herangezogen werden: Geschwisterkinder, Schulwege, Besuch eines Kindergartens in der Nähe der Schule, ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen so-wie ausgewogenes Verhältnis von Schülerzahlen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache,“ erläutert Schulrätin Metelmann.

Grundsätzlich gilt: Die Stadt darf nicht in die konkrete Aufnahmeentscheidung eingreifen. Umgekehrt muss die Schulleitung die von der Stadt vorgegebene Aufnahmekapazität zu beachten. Und: Jedes Kind hat den Anspruch, an der Grundschule, die am nächsten zu seiner Wohnung liegt, unterrichtet zu werden.

„Als Schulträger ist es uns wichtig, dass alle Gladbecker Schulen im Interesse einer guten pädagogischen Arbeit Planungssicherheit haben. Wir können daher die Aufnahmekapazitäten an den jeweiligen Schulen nicht jedes Jahr ändern,“ betont Schuldezernent Weichelt.

„Durch die Festlegung der Klassenzüge können wir angemessene Schulgrößen gewährleisten und den vorhandenen Schulraum optimal auslasten. Es macht, auch aus finanziellen Gründen, keinen Sinn, neuen Schulraum zu bauen, damit Kinder aus Nachbarstädten oder anderen Stadtteilen an einer Schule unterrichtet werden können und gleichzeitig an anderen Standorten Schulraum leer stehen zu lassen.“

Weichelt betont, dass dies auch Thema eines Gespräches mit den Leitungen aller Gladbecker Grundschulen am 16. Dezember war. Beide, Schulträger und Schulen, sind sich einig, dass die ehemaligen Schulbezirksgrenzen nicht wieder eingeführt werden sollen.

Die Zahl der Klassenzüge an den einzelnen Schulen soll aber als Steuerungsinstrument und aus Gründen der Planungssicherheit der einzelnen Schulen beibehalten werden.

Grundschulleitungen und Schulträger haben darüber hinaus vereinbart, künftig auf zu hohe Anmeldezahlen frühzeitig gemeinsam zu reagieren und die Verteilung der Schüler auf weitere attraktive Schulstandorte in Abstimmung zwischen Schulleitungen und Schulträger zu regeln.

Inhaltlich haben sich die Grundschulleitungen und die Schul-verwaltung darauf verständigt, in einem Leitbild „Grundschule“ gemeinsame Ziele für eine möglichst gute pädagogische Arbeit an allen Gladbecker Grundschulen zu erarbeiten.

Beginndatum
22.12.2010


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