Eine Lokale Agenda 21 ist ein Handlungsprogramm, das eine Kommune in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln soll.
Vorbild für dieses kommunale Handlungsprogramm ist ein 1992 von den damaligen Mitgliedern der UN in Rio de Janeiro verabschiedetes globales Programm, die sog. Agenda 21.
Dieses enthält Maßnahmen in zahlreichen Politikfeldern, um die Lebens- und Wirtschaftsweise der menschlichen Spezies zukunftsfähig zu gestalten („das 21. Jahrhundert überleben“).
Die Agenda 21 spricht außer den internationalen Institutionen und den Nationalregierungen alle politischen Ebenen an.
In Kapitel 28 dieses Dokuments werden alle Kommunen der Unterzeichnerländer aufgefordert, auch auf ihrer Ebene ein solches an Nachhaltigkeit orientiertes Handlungsprogramm zu erstellen.
Dies soll in Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der privaten Wirtschaft geschehen.
Auch in der Stadt Gladbeck sind in den letzten Jahren eine Reihe von Aktivitäten durchgeführt worden.
Es ging um Fragen der Energieeinsparung, um die Nutzung alternativer Energien, um die Umsetzung des Gedankens „Global denken, lokal handeln“, in dem die Agenda die Eine- und Dritte-Welt-Gruppen unterstützt und beispielsweise gemeinsam mit ihnen einen fair gehandelten „Gladbeck Kaffee“ herausgebracht hat.
Die Lokale Agenda 21 in Gladbeck gehört zur Landesarbeitsgemeinsacht LAG 21 in NRW.
Mit den örtlichen Betrieben und gemeinsam mit den Städten Gelsenkirchen und Herne wird in 2009 in der nunmehr 4. Runde das Projekt ÖKOPROFIT durchgeführt, bei der Betriebe und Einrichtungen durch die Einsparung von Rohstoffen, Energie und Abfall Kostenreduzierungen erreichen können.